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<pre>Das Zwischenhoch, mit dem Last-Minute-Sieg in Mainz oder dem überzeugenden Heimsieg über Borussia Dortmund, ist schon wieder längst verflogen — stattdessen findet sich Bayer nach der 0:3-Heimpleite gegen Hoffenheim im Mittelfeld der Tabelle wieder.  <p> Angesichts von vier Zählern Vorsprung auf den Relegationsrang haben die Fuggerstädter den Klassenerhalt in den verbleibenden beiden Saisonspielen selbst in der Hand.  <p>  Entsprechend ist nach wie vor auch ein Fremdeln mit der fortan regelmäßig auf der Tagesordnung stehenden 4-3-3-Ausrichtung zu konstatieren: Zu erkennbaren Fortschritten ringt sich die Mannschaft hier bislang lediglich im Schneckentempo durch. <p> Auf den Gladbachern lastet daher am frühen Sonntagabend immenser Druck. Die Wettfreunde glauben, dass sie diesem bestenfalls bedingt standhalten können. Schließlich sind die Fohlen nach den jüngsten zehn Gastspielen an der Weser nur ein einziges Mal (beim 2:0 in der Vorsaison) mit einem vollen Erfolg an den Niederrhein zurückgekehrt. <p>  Zwar konnte die Elf vom Niederrhein in Sachsen einer ausgesprochen spielstarken Mannschaft trotzen; bis zum späten Ausgleichstreffer steuerten die Borussen aber auch beim Aufsteiger lange Zeit auf eine Niederlage zu.  </pre>


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<pre>Ansonsten lief es wie immer. Die Bayern gewannen — wenn auch mühsamer als erwartet. Zwei kapitale Torhüter-Fehler brauchten sie, um die beiden Tore zu erzielen. Hermann war zufrieden: „Es war ein sehr schweres Spiel, Schalke hat ein gutes Pressing gespielt.“  <p> …andererseits aber auch die vermutlich damit in Zusammenhang stehenden Ausfälle von Schlüsselspielern wie Jeffrey Bruma (Bänderzerrung und Knie-OP) und Ricardo Rodriguez (Syndesmoseriss).  <p>  Da es somit also offensichtlich schon die Großkopferten des deutschen Fußballs braucht, um den Berlinern erfolgreich in die Quere zu kommen, müsste für die weiterhin auf Rang 16 rangierenden Bremer am Samstag folglich bereits ein Unentschieden das Allerhöchste der Gefühle sein. <p> Wollen er und seine Lilien am Ende über dem Strich stehen, sollten allerdings auch sie allmählich wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Nur zwei Punkte aus den jüngsten fünf Partien sowie erst ein einziger Saisonsieg (1:0 am Spieltag gegen Frankfurt) lassen daran keinen Zweifel. <p>  „In der zweiten Halbzeit hatten wir nicht mehr so richtig Zugriff. Mit Fortdauer des Spiels wird die Müdigkeit größer, die Fehlerquote höher. Die Konsequenz daraus ist, dass wir den Gegner aufbauen.“  </pre> 


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<pre> Auch in der Defensive war die erzwungene Umstellung auf ein 5-3-1-System lediglich für eine solide erste Halbzeit gut — bevor mit dem Wiederanpfiff der nächste Untergang begann.  <p> Der VfB Stuttgart hat ein großes Tore-Problem: neun Treffer sind die mit Abstand wenigsten erzielten Tore, nur zwei Teams haben mehr Gegentreffer als der VfB kassiert.  <p>  Nach zwei ungeschlagenen Partien in Serie setzte es zuletzt in Dortmund (1:3) zwar wieder einen Rückschlag, die Umstände, die dazu führten, waren allerdings überaus unglücklich. Allen voran für Sebastian Rudy, der ein Wechselbad der Gefühle durchlebte. <p>  „Wir haben gut gekontert, wir haben Fußball gespielt und nicht bloß die Bälle lang nach vorne geschlagen, wir waren gut in den Zweikämpfen. Wir sind mutig aufgetreten und haben uns nicht hinten reingestellt“, war Werder-Verteidiger Robert Bauer sichtlich zufrieden. <p>  Gegen die zunächst mit deutlichen Vorteilen ausgestatteten Breisgauer machte der HSV lediglich mit seinen kämpferischen Tugenden eine ordentliche Figur, weshalb es letztlich gleich mehrere glücklichen Umständen zu danken war, dass der goldene Treffer dennoch auf der „richtigen“ Seite fiel.  </pre>


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<pre> Mit 40-Jahren und 136 Tagen ist der Oldie seit Samstagabend der älteste Torschütze der Geschichte der Bundesliga.  <p> Die Grün-Weißen mauserten sich von einem Abstiegs-Kandidaten, dem schon der Fall in die Zweitklassigkeit prognostiziert wurde, zu einem ernsthaften Europapokal-Anwärter — und das in nur wenigen Wochen.   <p> Bayer hatte vieles richtig gemacht, vor allem in der Hinrunde. Im zweiten Saisonabschnitt lief es nicht ganz so rund — in den bisherigen 15 Rückrunden-Spielen setzte es schon sechs Niederlagen. In der gesamten Hinrunde waren es nur drei. <p>  Ganz im Stile eines typischen Wackelkandidaten wechseln sich stattdessen auch weiterhin mutmachende und enttäuschende Leistungen in einem unvorhersehbaren Wechsel ab — wobei die schwachen Vorstellungen naturgemäß deutlich in der Mehrheit sind.  <p> Diesem klaren Erfolg war es dann auch zu verdanken, dass die Kölner Fans ihre Mannschaft — zumindest für einige Stunden – an der Tabellenspitze stehen sahen; zum ersten Mal seit dem 2August 1996!  </pre>


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<pre> Bei den Bremern werden die beiden Langzeitverletzten Martin Harnik und Aron Johansson fehlen und wohl auch Yuya Osako.  <p> Folglich deutet es auf ein bevorstehendes Schneckenrennen hin, dass es auch der Dino in seiner aktuellen Auswärts-Vita lediglich auf fünf Zähler bringt: Der einzige Sieg war den Hamburgern dabei bei den in jeder Hinsicht überforderten Lilien vergönnt.  <p>  „Nach der Dortmund-Pleite haben wir uns zurückgearbeitet, den Anschluss geschafft – und mit einer Halbzeit vieles wieder kaputt gemacht.“ <p>  – In Hoffenheim war Domenico Tedesco mit seinen Knappen nur um Haaresbreite an einem Achtungserfolg vorbeigeschrammt.  <p> Hannover ist in dieser Bundesliga-Saison auswärts noch sieglos. Es reichte bislang in der Fremde nur zu vier Unentschieden.  </pre>


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